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Aus der Kategorie „Besinnliches“ (Gedichte):

Jacques Lupus

Das Glück im Leben

Das Leben ist recht sonderbar, manchmal nicht zu erreichen.
Just trat ich eine Reise an, das Nahe zu begreifen.

Das Nahe, das wohl vor mir lag, das konnte ich nicht sehen.
Mein Blick, der schweifte fern je mehr ich zu dem Nahen gehe.

Mein Tun, Empfinden, Denken war je mehr ich mich selbst richte,
bestimmt für eine Liebste da, die stand im Nebel dichte.

Der Weg war lang, ich ging geschwind und kam bald an am Ziele.
Doch welche Pein, was sah ich da: Es war der buhlen Liebe.

Ich war entsetzt, die Sinne schwanden, Enttäuschung konnt´ ich sehen.
Ich wollt es wäre nicht geschehen und wollt zurück nun gehen.

Gerad in diesem Augenblick begann ich eins zu spüren:
Nimm das, was Gott dir in die Wiege gab und lass dich von ihm führen.

Das Glück im Leben ist recht sonderbar, manchmal nicht zu erreichen.
Ich ging zurück ins Heimatland und fand es nah der Eichen.

Der Vater pflanzte sie, als er noch war ein Junge.
Ich setze mich zur Ruhe nun und spitze meine Zunge.

Geschrieben wird wohl allerlei, vorbei sind wilde Jahre.
Ich bin endlich zu Haus nun, leb gut in meinem Maare.

© copyright by Jacques Lupus

 




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Das Gedicht wurde auf Wunsch von Jacques Lupus auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.09.2002. - Infos zum Urheberrecht




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