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Der Mensch lebt zufrieden, fühlt sich seelisch und physisch wohl, kommt ins reife Alter und schaut noch immer selbstbewusst ins Leben.
Alles nörgelt an ihm herum!
Der Mensch frisst den Kummer in sich hinein und wird dabei rund und prall.
"Wenn du so weiter machst, platzt du eines Tages!" grinst ihn ein Freund an.
Und der Mensch baut seinen Kummer ab, bis er schließlich wieder zufrieden lebt, seelisch, physisch stabil und selbstbewusst.
"Na wie wirke ich jetzt auf dich?" fragt er seinen grinsenden Freund.
" Das ist wie bei einer Dampflok!" antwortet dieser. "Wenn die ein Rad verliert, bleibt es doch eine Dampflok."
Recht hat er!
Flunder bleibt Flunder und Dampflok bleibt Dampflok. Das ist nun mal der Sinn im Leben.
Kapitel 4
Prag – die Hauptstadt
von Tschechien
Wer nach Prag reist, denkt an die Karlsbrücke, den Wenzelsplatz, den Hradschin und das U Fleku.
Ich wollte unbedingt den Hradschin, die Prager Burg an der Moldau, kennen lernen, während dessen ein Kollege im U Fleku auf mich wartete.
Als ich meinen Besuch des Hradschin abschloss und in das U Flecku einkehrte, hatte Fritz schon eine ganz schöne Latte Schwarzbier auf seinem Zettel stehen. Als wir uns auf den Heimweg machten, hatte ich siebzehn und Fritz 28 Bier getrunken.
Lang ist es her! In den siebziger Jahren war ich verwitwet und sehr traurig.
Klaus Ziehn, ein älterer Kollege, hatte die Idee, mich zur Anlagenbetreuung nach Prag zu schicken. Die drei Wochen bekamen mir ausgezeichnet. Nicht nur wegen des guten tschechischen Bieres. Es war das Flair, was mich inspirierte und glücklich machte, die stolzen Menschen dieser goldenen Stadt, die mit dem Geist der sechziger Jahre lebten. Es war die Stadt insgesamt, die mit seinen Kaffees, Bistros, Diskotheken und Geschäften einlud und überzeugte.
Nach den drei Wochen in Prag kam ich völlig verändert zurück! Das Leben hatte mich wieder.
In den drei Wochen lebte ich à la card. Selbst in kleinen Geschäften standen Stehpilze, und der Besucher konnte sich nach belieben Speisen kaufen, selbst zusammen stellen, und endlos schlemmen. Dabei hatte ich viel Spaß. Hier mein Rezept, das ich mir aus dieser Zeit mitgebracht habe.
Tschechischer Kartoffelsalat
Zutaten für 6 Portionen:
1kg gekochte Pellkartoffeln, 1 Zwiebel, ein halbes Einmachglas sauere Gurken, 6 hart gekochte Eier, 300 g Jagdwurst, 1 Esslöffel Senf, etwa 200 g Kräuterquark, Salz, Pfeffer, Öl, Essig zum abschmecken
Zubereitung
Die Zwiebel klein schneiden, dann die saueren Gurken klein schneiden. Alles in eine größere Schüssel geben. Zwiebel und Gurken mit dem Quark überdecken, gut verstreichen. Die gekochten Kartoffeln und die Eier pellen, klein schneiden und dann über den Quark geben. Die Jagdwurst in kleine Würfel schneiden und ebenfalls zugeben. Entsprechend mit Salz & Pfeffer würzen und 2 EL Öl dazugeben. Den Salat mit etwas Sud aus der Dose der Sauergurken übergießen. Dann alles gut vermischen. Erst am Ende nach Geschmack und Bedarf vorsichtig noch ein paar Tröpfchen Essig dazugeben und abschmecken. Guten Appetit!
Tip! Der Kartoffelsalat passt sehr gut zu paniertem Schnitzel, zu Fisch oder Würstchen. Oder einfach so essen -
das liebe ich besonders!
Die Verführung
Der Mensch ist einsam und traurig in seinem Herzen. Zusammen mit einem Freund fährt er in die Moldaustadt Prag, um dort zu arbeiten.
"Was du brauchst ist eine Frau!" entscheidet der Freund des Menschen. "Schau; hier habe ich ein Buch mit dem Titel
Die Kunst der Verführung ."
Das Buch ist echt gut, der Mensch erholt sich zusehends, und er beschließt, Theorie und Praxis zu vergleichen ...
Theorie und Praxis sind eines. Und er hat Erfolg!
Nun ist der Mensch nicht mehr einsam und traurig, aber er denkt sich: "Habe ich nun die Frau verführt, oder sie mich?"
Kapitel 5
Griechenland, das Land der Götter, Helden und Minoerkönige
Erst 1995 hatte ich den Mut, ein Flugzeug zu besteigen, um nach Kreta zu fliegen. - Urlaub mit Freunden - hieß der Slogan, der mich beflügelt hatte.
Ende August flogen wir los, erlebten viele schöne Eindrücke, und kehrten erst drei Wochen später in die Heimat zurück. Ich lernte den Sirtaki kennen, der durch den Hollywoodfilm Alexis Sorbas mit Anthony Quinn international berühmt wurde. Es ist übrigens nicht wie oft angenommen der Nationaltanz der Griechen. Eine Griechin wie aus dem Bilderbuch hatte mich an der Hand gefasst und geduldig mit mir geübt. Seit dieser Zeit trage ich eine goldene Kette um den Hals. Sie ist Erinnerung an die drei Wochen Griechenland der besonderen Art!
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Kerstin Jentsch, eine Newcomerin am deutschen Autorenhimmel, hat das Thema Griechenland und besonders die Geschichte Kretas, in ihren Büchern verarbeitet.
Knossos, eine archäologische Meisterleistung Evans, ist immer einen Besuch wert.
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Kreta ist bekanntermaßen eine der Wiegen, wenn nicht überhaupt die Wiege, der europäischen Kultur. Hier lebten einst die Minoerkönige und prägten mit ihrer Kultur ganz Europa!
Im alten Athen entstand übrigens auch die älteste politische Lüge überhaupt!
Viele Bilder auf Gefäßen stellen den Stier als ungestüme Wildheit dar. Hinzu kam, dass die Hörner des Stiers die Form der Sichel des Mondes hat und somit diese geachtete Gottheit auf Erden repräsentierte. Nicht zufällig war diese Tiergestalt gewählt, in der Zeus die nordafrikanische Prinzessin Europa nach Kreta entführte. Leider wurden die athletischen Spiele der Minoer mit den Stieren später zu blutigen Stierkämpfen in Spanien und Portugal pervertiert.
Die Minoer auf Kreta sahen aber ehemals hier die höchste Form von Mut und Entschlossenheit, wenn ein Mann den angreifenden Stier bei den Hörnern packte und ihn zu Boden zwang, ohne ihn zu töten. Das Volk der Minoer war sehr friedlich und achtete auch das Wesen neben dem Menschen als Individuum unserer Mutter Erde. Die Politiker aus Athen erfanden jedoch ein Mischwesen aus der angeblich sodomitischen Beziehung der Gattin des Königs Minus mit einem Stier, aus der der Minotaurus entstand. Ganze Horten junger Männer soll er verschlungen haben! Eine Lüge, die der übrigen Welt eigene Schlappe verschweigen sollte.
Aus diplomatischen Gründen schickten die Athener junge Männer zu den Spielen nach Kreta. Sie waren als Städter verweichlicht und längst nicht so trainiert, wie die Jugend der Minoer. Viele Athener Jünglinge wurden bei den Saltos über die Rücken der Stiere hinweg schwer verletzt oder gar getötet. Dem gemeinen Volk wurde erzählt, der Minotaurus habe sie alle verschlungen. Das Volk glaubte die Lüge, und die Priester schwelgten in ihrer endlosen Selbstgefälligkeit. Da sie Opfergabe in Form von Stieren an die Götter selbst verspeisten, wurde auch noch das Märchen in die Welt gesetzt, dass Stierblut giftig für alle die sei, die es nicht rein an Körper und Glaube genossen!
König Midas wurde als Beispiel für diese Wirkung angeführt.
Bis in das Mittelalter hinein hielt sich dieser Aberglaube, spuckt selbst heute noch in Menschenköpfen herum. Tauchten schwarze Stiere mit weißen Stirnflecken auf, wurden sie als Wiedergänger von Hirten gesehen, die sich an den Tieren vergangen hatten.
Arme Dörfer leisteten sich oft nur einen Stier, denn gute Stiere waren kostbar. Lebten doch mehrere Stiere in einer Gemeinde, wurden oft Wettkämpfe veranlasst, wo die Stiere ihre Rangordnung ausfochten. Die erste Ehrung für den Sieger: Er erhielt die Magd, die den Stier betreute.
Wie viele Kulturen ging aber auch diese Hochkultur der Minoer unter.
Mein Lieblingsrezept nun direkt aus Griechenland!
Lammbraten im Backofen mit Backofenkartoffeln
Personen: 4 Vorbereitungszeit: 20min Kochzeit: 2h Fertig in: 2h, 20min
Zutaten
1,5 kg Lammbraten (Keule oder Rücken) 1 rote Paprika 1 Zwiebel 2 Tomaten Öl zum anbraten Gewürze: Pfeffer, Salz, Paprika und Oregano Knoblauch 1 Zitrone Kartoffeln etwas Mehl oder Soßenbinder Bohnen Petersilie etwas Butter
Den gewürzten Lammbraten (dabei nach Wunsch kleine "Taschen" in das Fleisch schneiden und Knoblauchzehen hineindrücken) in einen Bräter legen. Die Zwiebel (halbieren), die Paprika (in einige Teile schneiden) und die 2 Tomaten (mehrmals einstechen) kommen ebenfalls in den Bräter .
Kurz anbraten und anschließend mit ca. 1 l Wasser übergießen. Den Braten im geschlossenen Bräter bei ca. 200 Grad im Backofen garen lassen (insgesamt ca. 2 Stunden). Nach ca. 1 Stunde die geschälten Kartoffeln um den Braten legen, mit Salz und Oregano würzen und mit dem Saft der Zitrone übergießen. Alles zusammen eine weitere Stunde im Bräter garen lassen. Für die Sauce entnimmt man (kurz vor Ablauf der zwei Stunden) ausreichend Flüssigkeit aus dem Bräter. Mit dem Mehl oder dem Soßenbinder andicken und ggfs. mit etwas Sahne verfeinern. Nach Wunsch noch etwas nachwürzen.
Gemüsebeilage Bohnen Die Bohnen in einem Topf kochen anschließend das Wasser abgießen bzw. eingeweckte Bohnen erhitzen, Butter und Petersilie hinzufügen und bei mittlerer Hitze einige Minuten dünsten lassen.
Kapitel 6
Urlaub in den Masuren
Besonders schön ist die Landschaft der Masuren. Die im Norden Polens gelegenen Region liegt in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Der inoffizielle Name Masurenland kam im 18. Jahrhundert auf. Viele (meist protestantische) Masuren aus Masowien suchten Schutz im evangelischen Herzogtum Preußen, daraufhin Masurenland genannt. 1945 wurde Ostpreußen in die beiden heutigen Teile Oblast Kaliningrad und Woiwodschaft Ermland-Masuren gespalten. Seither ist Masuren die größte Seenlandschaft Polens.
Das Gebiet wurde ursprünglich von den pruzzischen Galindern bewohnt und im 13. Jahrhundert während der Baltischen Kreuzzüge vom Deutschen Orden erobert. Masuren gehörte in der Folgezeit zum östlichen Deutschordensland (ab 1525 Herzogtum Preußen), welches seit dem Zweiten Frieden von Thorn 1466 bis zum Vertrag von Oliva 1660 unter polnischer Ober- bzw. Lehnshoheit stand. Die Bevölkerung setzte sich aus christianisierten und germanisierten Prußen, Siedlern aus dem polnischen Masowien, sowie deutschen Kolonisten zusammen. Neben Deutsch als Verkehrssprache wurde teilweise auch Masurisch gesprochen, eine polnische mit deutschen Lehnworten durchsetzte Mundart, die ab dem 19. Jahrhundert immer mehr zugunsten der deutschen Sprache aufgegeben wurde.
1226 bat der polnische Teilfürst Konrad von Masowien den Deutschen Orden um Hilfe gegen die heidnischen Pruzzen, die damals auch Masuren besiedelten.
Im Gegenzug gewährte er ihnen im Einverständnis des Papstes und des römisch-deutschen Kaisers das Recht, das von den Pruzzen eroberte Land zu behalten. Im 13. Jahrhundert unterwarf der Deutsche Orden die baltisch-prussischen Stämme der Sudauer und Galinder und siedelte die Sudauer nach dem Samland um. In das Gebiet der Masuren wanderten Siedler aus Westfalen und Niedersachsen ein, die der Deutsche Orden angeworben hatte. Am 15. Juli 1410 wurde der Deutsche Orden in der Schlacht bei Tannenberg von Polen-Litauen vernichtend geschlagen. Im Ersten Frieden von Thorn wurde das heutige Masuren dem Deutschen Orden unter polnisch-litauischer Oberhoheit belassen. 1525 wurde der Ordensstaat, zu dem Masuren gehörte, auf Anraten Luthers protestantisch und unter Albrecht von Brandenburg-Ansbach in ein weltliches Herzogtum umgewandelt.
In der späten Ordenszeit bzw. der frühen Zeit des Herzogtums Preußen wurden die bisher dünn besiedelten Teile Preußens mit Litauern (Preußisch Litauen) und Masowiern (Masuren) besiedelt, die nach der Reformation die Verbindung zu ihren katholisch gebliebenen Volksgenossen abreißen ließen. 1660 erkannte der polnische König im Frieden von Oliva die Unabhängigkeit des Herzogtums Preußen mit Masuren unter den Hohenzollern an. Das Herzogtum Preußen wurde 1701 zum Königreich Preußen.
Um 1875 gebrauchten etwa 66 % der damals etwa 400.000 Bewohner Masurisch bzw. Polnisch. 34 % der Bewohner waren deutschsprachig. Im Rahmen der Volkszählung von 1910 gaben etwa 29 % der Bewohner Masurisch, 13 % Polnisch und 58 % Deutsch als Muttersprache an. Während des ersten Weltkrieges fanden hier die Schlacht bei Tannenberg (26.-31. August 1914), die Schlacht an den Masurischen Seen (6.-14. September 1914) sowie die Winterschlacht in Masuren (7.-27. Februar 1915) statt.
Nach dem Ende des Krieges erhob Polen Anspruch auf Masuren. In der Volksabstimmung, die aufgrund der Vertragsbestimmungen von Versailles in den Regierungsbezirken Allenstein sowie Gumbinnen unter der Aufsicht einer interalliierten Kommission abgehalten wurde, entschied sich am 11. Juli 1920 die Mehrheit der Bevölkerung (363.159 Stimmen (97,86 %) für den Verbleib bei Deutschland. Nur 7924 Stimmberechtigte (2,14 %) votierten für Polen bei 80 % Wahlbeteiligung. Im Rahmen der Volkszählung von 1925 gaben 82 % der Bewohner Masurens Deutsch, 11 % Polnisch und 7 % Masurisch als Muttersprache an.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam Ostpreußen 1945 zu Polen und Russland. Im Januar 1946 führte die Volksrepublik Polen eine Volkszählung durch. Etwa 160.000 Bewohner wurden als sog. "Autochthone" erfasst und erhielten - mit der Auflage des Nichtgebrauchs der Deutschen Sprache und der Ablegung deutschsprachiger Vor- bzw. Familiennamen - ein Bleiberecht.
Die übrigen Bewohner Masurens wurden als "Deutsche" eingestuft und mussten bis auf wenige Ausnahmen Masuren verlassen.
In den Folgejahrzehnten, insbesondere in den 70er und 80er Jahren, übersiedelten viele der masurischen Autochthonen als Spätaussiedler in die Bundesrepublik. Heute bildet das südliche Masuren zusammen mit dem Ermland die Woiwodschaft Ermland-Masuren (polnisch Warminsko-Mazurskie).
Die Bewohner Masurens waren zum Ende des Zweiten Weltkriegs mehrheitlich Lutheraner. Aufgrund der Flucht und Vertreibung der Deutschen und durch Ansiedlung von mehrheitlich katholischen Polen stellen die Protestanten heute nur eine kleine Minderheit. Viele Kirchengebäude sind daher von der katholischen Kirche übernommen worden.
Urlaub mit dem Fahrrad in den Masuren wird in deutschen Reisebüros immer wieder als der Insidertip verkauft.
Und hier mein kulinarischer Tip!
Schmorkohl mit Schweinebraten und Kartoffeln
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Dieses Gericht stammt aus Ostpreußen und ist heute in Polen die Spezialität überhaupt.
Zutaten für 4 Personen
1000 g Schweinefleisch (Schweinehals empfohlen) 1400 g Weißkohl 600 g Kartoffeln etwas Majoran, gerebelt 2 Becher Crème fraiche oder Schmand 2 m.-große Zwiebel(n) 2 m.-große Karotte(n) etwas Saucenbinder für dunkle Soßen, etwas Petersilie, Salz und Pfeffer, etwas Butterschmalz und etwas Schweineschmalz
Zubereitung
Das Schweinefleisch in etwas Butterschmalz kräftig von allen Seiten anbraten. Nach dem Anbraten mit Salz, Pfeffer und Majoran einreiben. Den Braten in einen Römertopf geben, bis ein bisschen mehr zur Hälfte mit Wasser füllen. Die Zwiebel vierteln, die Karotte in ca. 4 Stücke schneiden und zugeben. Den Deckel auflegen und im vorgeheizten Backofen ca. 90 Min. garen. Währenddessen den Weißkohl schneiden, das Schweineschmalz in einem Edelstahltopf erhitzen. Den geschnittenen Weißkohl zugeben und ca. 1 Stunde garen. Dabei ständig rühren. Den Kohl warmstellen. Jetzt werden die Kartoffeln zubereitet. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden, in leicht gesalzenem Wasser kochen. Das Wasser abschütten, die Kartoffeln mit etwas Petersilie würzen. Den Braten herausnehmen, in Scheiben schneiden. Den Fond durch ein Sieb in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Die Crème fraiche (oder Schmand hinzufügen). Bei Bedarf die Soße mit etwas Soßenbinder für dunkle Soßen andicken. Das Fleisch auf eine Platte anrichten, den Kohl und die Kartoffeln in einer Schüssel anrichten. Die Soße in eine Saucerette geben und ebenfalls anrichten.
Besonders beachten:
Heiß servieren.
Kapitel 7
Da wo Götter Urlaub machen !
Die Insel Zypern liegt mit der Hauptstadt Lefkosia im Mittelmeer und hat etwa 709 000 Einwohner. Das griechisch-zypriotische Gebiet im Süden der Insel ist überwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Es werden vor allem Obst und Gemüse, insbesondere Kartoffeln, Gerste, Zitrusfrüchte und Weintrauben angebaut. Die Insel hat ein Klima mit trockenheißen Sommern und feuchtmilden Wintern.
Eine Insel mit vielen britischen Einflüssen erwartete den Besucher. Perfekten Autobahnen und sauberen Stränden sorgen für ein angenehmes europäisches Flair. Die Insel gehört geographisch jedoch schon zu Asien. Sie ist eine Schnittstelle zwischen den zwei Erdteilen Europa und Asien. Ein pulsierende Leben in Larnaca, die Sauberkeit der Strassen und die modernen Häuser lassen kaum an das Griechenland denken, das wir von Kreta her kannten, wo gleich hinter dem Hotel schon Dreck- und Müllberge auf uns warteten.
Zypern war für mich die Entdeckung überhaupt!
Menschen aus allen Erdteilen treffen sich hier, leben glücklich und friedlich zusammen, arbeiten, feiern und sind glücklich. Entsprechend gering ist die Kriminalitätsrate. Sie liegt bei beachtlichen niedrigen 2 %.
Die zypriotische Küche ist vielfältig und kulinarisch. Praktisch ist alles was es in der griechischen Küche angeboten wird auch auf Zypern beliebt. Ein orientalischer Einfluss ist allerdings vor allem bei den Süßspeisen zu merken. Nicht zu vergessen der "Halloumi", ein Nationalkäse der Zyprioten und die zypriotischen Weine, die sehr gut zu den Gerichten passen und bereits seit der Antike berühmt und für ihre Qualität bekannt sind. Natürlich genoß ich die Weine Zyperns in vollen Zügen.
Mein Rezepttip ist Lammfleisch mit Gemüse (4 Portionen r 730 kcal - sofort heiß servieren)
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500 g Lammfleisch aus der Keule
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waschen, trockentupfen, in 2 cm große Würfel schneiden, die Hälfte davon in eine große feuerfeste Form oder Topf schichten
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Salz
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schwarzer Pfeffer
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1/2 TL gemahlener Kümmel
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1 TL getrockneter Majoran
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darüber streuen, würzen
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200 g Langkornreis
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waschen, abtropfen lassen, die Hälfte davon darüber geben
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Salz, schwarzer Pfeffer
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1/2 TL gemahlener Kümmel
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1 TL getrockneter Majoran
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darüber streuen, würzen
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250 g Zwiebeln, Salz
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putzen, schälen, in Ringe schneiden, die Hälfte davon darüber geben
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schwarzer Pfeffer
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1/2 TL gemahlener Kümmel
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1 TL getrockneter Majoran
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darüber streuen, würzen
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250 g Zucchini
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putzen, in Scheiben schneiden, die Hälfte davon darüber geben
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in der gleichen Reihenfolge die restlichen Zutaten einschichten
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50 g Butter
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in Flöckchen verteilen
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zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei 180°C/Gas Stufe 3 etwa 75 Minuten garen
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250 g Tomaten
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häuten, achteln hinzufügen
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6 Artischockenherzen
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abtropfen lassen, vierteln hinzufügen
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weitere 15 Minuten garen lassen, dann aus dem Ofen nehmen
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1 Bund Petersilie
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waschen, trockentupfen, hacken, darüber streuen
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1/2 TL Basilikum
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Cayennepfeffer
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darüber streuen
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Aphrodite
soll dem Schaum des Meeres entstiegen sein, der sich um das Glied von Uranos gebildet hatte, das Kronos nach der Revolte gegen seinen Vater ins Meer geworfen hatte. Griech. "aphros" bedeutet Schaum. Der Windgott Zephyr blies sie dann auf einer Muschelschale nach Zypern, wo sie an Land ging. Sie stand auf Trojas Seite im trojanischen Krieg, für den sie mehr oder weniger verantwortlich war. Eris, die Göttin der Zwietracht, hatte Paris einen Apfel gegeben, mit welchem dieser die Schönste unter Aphrodite, Hera und Pallas Athene erküren sollte. Aphrodite bestach Paris und versprach ihm die Liebe Helenas. Paris gab Aphrodite den Apfel und raubte dann Helena von ihrem Gatten Menelaos - was der direkte Grund für den Kriegsausbruch war. Die Göttin wurde sogar vom sterblichen Diomedes in der Hand verletzt, als sie in die Schlacht eingriff, um ihren Sohn Aeneas zu schützen.
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